Klimawoche im Kreis Soest

Die Kommunen Lippstadt und Soest laden gemeinsam zur diesjährigen Klimawoche ein! In interkommunaler Zusammenarbeit stellen die beiden Städte ein vielfältiges Programm auf die Beine, das zeigt, wie lokaler Klimaschutz und die regionale Energiewende vor Ort gestaltet werden können.

Auch wir vom Klimanetzwerk Lippstadt sind als eine von vielen engagierten Initiativen mit dabei und unterstützen das kommunale Programm mit eigenen Beiträgen und Aktionen.

Das erwartet Sie während der Klimawoche:

  • Ein breites Programm: Zahlreiche Akteure, Vereine und Experten aus beiden Städten bieten Vorträge, Workshops und Mitmach-Aktionen an.
  • Vielfältige Themen: Von nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu praktischen Alltagstipps für den Umweltschutz.
  • Vernetzung: Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über kommunale Klimaschutzprojekte zu informieren und mit lokalen Initiativen ins Gespräch zu kommen.


So könnt ihr am Mittwoch, dem 16.09. um 15:30 Uhr an einem Wandelgang zur Klimakrise teilnehmen. Kostenlose Anmeldung ist hier möglich.

Eine weitere Veranstaltung ist das Klimaquiz mit dem Bürgermeister Alexander Tschense, dass vom Klimanetzwerk ausgearbeitet wurde. Das Quiz beginnt um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr im Tivoli. Weitere Informationen findet Ihr hier


Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid.

Hier könnt ihr weiter stöbern.

https://www.klimanetzwerk-lippstadt.de/wp-content/uploads/2026/09/Programmheft-Klimawoche.pdf

Gemeinsam fürs Klima: Klimanetzwerk Lippstadt sucht Verstärkung!

Seit sieben Jahren setzt sich das Klimanetzwerk Lippstadt mit vielfältigen Aktionen für den lokalen Klimaschutz ein – von der WandelBar über das Stadtradeln bis hin zu konkreter politischer Dialogarbeit. Um künftige Projekte noch kraftvoller voranzubringen, freut sich die Initiative über neue Gesichter.

„Mit mehr Menschen können wir Aktionen für Lippstadt noch besser gestalten. Jede und jeder kann sich nach eigenen Fähigkeiten einbringen“, lädt Sprecherin Anke Victor ein.

  • Wann: Mittwoch, 23. September | 18:00 Uhr (Onboarding für Neue) | 18:30 Uhr (Reguläres Treffen)
  • Wo: Mensa des Ostendorf-Gymnasiums
  • Themen: Rückblick auf die Klimawoche & das Local-Zero-Bundestreffen sowie Planung neuer Projekte
  • Neu: Das Netzwerk trifft sich ab sofort zweimonatlich (in ungeraden Monaten) am 4. Mittwoch des Monats.
  • Die nächsten Treffen sind am:
    • 23.09.2026 18:30
    • 25.11.2026 18:30

Ob Erfahrungsschatz oder einfach nur Motivation – alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Absage der Klimanetzwerk-Treffen für Juli und August 2026

Liebe Klimanetzwerker*innen,

die Treffen im Juli und August 2026 müssen urlaubsbedingt leider ausfallen.
Wir treffen uns wieder am 23.9. um 18:30 in der Mensa des Ostendorf Gymnasiums.

Wenn ihr aber trotzdem irgendwelche Anliegen an uns habt, schreibt uns gerne eine E-Mail auf info@klimanetzwerk-lippstadt.de

Bis dahin wünschen wir allen einen schönen Sommer, schöne Ferien und bleibt gesund.

Euer Kernteam

Klimanetzwerk goes Stadtradeln

Stadtradeln 2026 in Lippstadt: Gemeinsam mit dem Klimanetzwerk in die Pedale treten

Klimanetzwerk Lippstadt lädt im Rahmen des fünften Stadtradeln-Wettbewerbs in Lippstadt zu einer besonderen Reihe organisierter Fahrradtouren ein. Unter dem Motto „Gemeinsam radeln, entdecken und Klima schützen“ erwarten die Teilnehmenden abwechslungsreiche Touren für Familien, Genussradler und alle, die Lust auf Bewegung und Gemeinschaft haben.

Die kostenfreien Touren sollen vor allem eines: den Spaß am Radfahren wecken und zeigen, wie vielfältig nachhaltige Mobilität in und um Lippstadt sein kann. Dabei sind ausdrücklich alle willkommen – unabhängig davon, ob sie im Team des Klimanetzwerks mitradeln oder nicht. Das Klimanetzwerk haftet nicht für etwaige Schäden.

Auftakt am 31. Mai: „Tour der Nachhaltigkeit“

Der Startschuss fällt am 31. Mai um 12 Uhr auf dem Rathausplatz in Lippstadt. Die etwa 2,5-stündige „Tour der Nachhaltigkeit“ führt zu spannenden Orten aus der „Karte der Nachhaltigkeit“ von Ideenstadt.de.

Geplant sind unter anderem Stopps bei:

  • Nagalino
  • Stift Cappel
  • der Streuobstwiese des Vereins Lippstädter Grün

sowie weiteren nachhaltigen und inspirierenden Stationen in der Region.

Die Tour verbindet Bewegung mit spannenden Einblicken in nachhaltige Projekte vor Ort und lädt dazu ein, Lippstadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Familienausflug nach Garfeln am 7. Juni

Am 7. Juni um 12 Uhr steht eine familienfreundliche Tour auf dem Programm. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Schützenhalle Bellevue.

Gemeinsam geht es entspannt Richtung Garfeln mit dem Ziel Spielplatz – ideal für Familien mit Kindern. Besonders beliebt dürfte die Pause an der Eistankstelle werden: Dort warten Eis, Kaffee und eine gemütliche Atmosphäre auf die Teilnehmenden.

Diese Tour bietet die perfekte Gelegenheit, gemeinsam Zeit an der frischen Luft zu verbringen und gleichzeitig klimafreundlich unterwegs zu sein.

Abschluss mit einer Kneipentour am 14. Juni

Den Abschluss der Tourenreihe bildet am 14. Juni um 15 Uhr eine gesellige Kneipentour. Startpunkt ist erneut der Rathausplatz in Lippstadt.

Die Ziele können noch vorgeschlagen werden – Mitmachen und Mitgestalten sind ausdrücklich erwünscht. Damit verbindet das Klimanetzwerk gemeinschaftliches Radfahren mit einem lockeren Austausch in gemütlicher Runde.

Anmeldung erwünscht

Damit kurzfristige Änderungen im Zeitplan oder organisatorische Hinweise weitergegeben werden können, bittet das Klimanetzwerk um eine Anmeldung per E-Mail an:

info@klimanetzwerk-lippstadt.de

Die Teilnahme an allen Touren ist kostenfrei.

Sicherheit geht vor

Für alle Touren gilt:

  • Bitte fahren Sie mit einem verkehrssicheren Fahrrad.
  • Das Tragen eines Helms wird empfohlen.
  • Während der Touren gilt selbstverständlich die Straßenverkehrsordnung (StVO).
  • Jede teilnehmende Person achtet eigenverantwortlich auf ihre Sicherheit.

Gemeinsam für mehr Klimaschutz und Lebensqualität

Mit den organisierten Stadtradeln-Touren zeigt das Klimanetzwerk, wie einfach nachhaltige Mobilität Spaß machen kann. Ob Nachhaltigkeitstour, Familienausflug oder Kneipentour – jede Fahrt verbindet Bewegung, Gemeinschaft und aktiven Klimaschutz.

Wer Lust hat, Lippstadt auf zwei Rädern neu zu entdecken und gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln, sollte sich diese Termine nicht entgehen lassen.

Antrittsbesuch beim Bürgermeister Tschense

Wie kann Mobilität in Lippstadt klimafreundlicher werden? Über diese Frage tauschten sich jetzt Mitglieder des Klimanetzwerks und des Fahrradnetzwerks Lippstadt mit Bürgermeister Alexander Tschense im Stadthaus aus. Das Treffen zeigte: In der Stadt gibt es viele Ideen – und auch konkrete Projekte, die bereits auf den Weg gebracht wurden.

Ehrenamtliches Engagement für mehr Klimaschutz

Bürgermeister Alexander Tschense hatte die Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerke zu einem Gespräch unter der Überschrift „Klimafreundliche Mobilität“ eingeladen.

Anke Victor, Sprecherin des Klimanetzwerks, begrüßte den offenen Austausch:

„Wir freuen uns, dass Alexander Tschense so großes Interesse am Klimaschutz in Lippstadt und an unserer ehrenamtlichen Arbeit zeigt. Beim Thema Mobilität bringen wir gern unsere Ideen ein, hoffen auf gemeinsame Ziele und bieten unsere Unterstützung an.“

Die Netzwerke engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich für nachhaltige Mobilitätslösungen in Lippstadt.

Radverkehr weiter verbessern

Ein wichtiger Schwerpunkt des Gesprächs war der Radverkehr.

Claudia Bachmann vom Fahrradnetzwerk berichtete über die Arbeit der Gruppe, die sich insbesondere für bessere und durchgängige Radwege zwischen der Innenstadt und den Ortsteilen einsetzt.

Der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt enthalte bereits viele gute Ansätze. Allerdings fehle aus Sicht des Netzwerks mehr Transparenz über den aktuellen Stand der Umsetzung.

Uwe Schemmann vom Kernteam des Klimanetzwerks erklärte dazu:

„Wir vermissen ein Instrument, mit dem wir erkennen können, wo wir bei der Umsetzung der Maßnahmen stehen und was bereits angefangen oder sogar finalisiert ist.“

Ein weiteres Problem: Die zugrunde liegenden Daten sind inzwischen veraltet. Der Verkehrsentwicklungsplan stammt aus dem Jahr 2014. Aktuelle Verkehrszählungen fehlen bislang.

Mehr Transparenz geplant


Bürgermeister Alexander Tschense kündigte an, dass die Stadtverwaltung bereits an einem neuen digitalen Instrument arbeitet.

Dieses Tool soll künftig mehr Transparenz über laufende Projekte schaffen. Bürgerinnen und Bürger können dann den Fortschritt von Maßnahmen verfolgen – nicht nur im Bereich Verkehrspolitik, sondern auch in anderen Themenfeldern der Stadtentwicklung.

Idee: Eine mobile Jugendverkehrsschule

Ein besonders positives Echo fand eine neue Idee des Fahrradnetzwerks: eine Jugendverkehrsschule, in der Kinder, aber auch ältere Menschen, sicheres Radfahren üben können – insbesondere im Umgang mit E-Bikes.

Karl-Heinz Tiemann stellte das Projekt vor. Bürgermeister Tschense reagierte begeistert:

„Eine tolle Idee. Ich könnte mir schon einige Flächen vorstellen – abgesehen von den Schulhöfen – wo man so etwas realisieren könnte.“

Besonders spannend findet der Bürgermeister die Idee eines mobilen Verkehrsgartens, der flexibel an verschiedenen Orten aufgebaut werden kann.

Carsharing in Lippstadt nimmt Fahrt auf

Auch beim Thema Carsharing gibt es Fortschritte.

Sabine Hense-Ferch, Pressesprecherin des Klimanetzwerks, berichtete über die Arbeit ihres Teams, das sich intensiv für ein entsprechendes Angebot in Lippstadt eingesetzt hat. Eine vom Netzwerk initiierte Umfrage hatte zuvor gezeigt, dass es in der Stadt einen Bedarf für Carsharing gibt.

Auf dieser Grundlage sammelten die Mitglieder Beispiele und Erfahrungen aus anderen Städten und suchten das Gespräch mit der Stadtverwaltung. Mit Erfolg:

Die Stadt Lippstadt hat gemeinsam mit dem Kreis Soest einen Förderantrag für zehn Carsharing-Fahrzeuge gestellt – und dieser wurde inzwischen bewilligt.

Wenn alles nach Plan läuft, könnten die ersten Fahrzeuge bereits in der zweiten Jahreshälfte in Lippstadt zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Tschense ergänzte, dass mindestens fünf der Fahrzeuge Elektroautos sein werden. Neben vier Standorten in der Innenstadt soll auch Bad Waldliesborn eine Carsharing-Station erhalten.

Langfristig könnten auch die Ortsteile in das Sharing-System eingebunden werden.

Austausch soll fortgesetzt werden

Das Treffen zeigte, wie wichtig der Dialog zwischen Stadtverwaltung und engagierten Bürgerinnen und Bürgern ist.

Zum Abschluss versprach Bürgermeister Alexander Tschense den Netzwerkern:

„Wir bleiben in Kontakt.“

Ein Versprechen, das Hoffnung macht – für weitere gemeinsame Schritte hin zu einer klimafreundlichen Mobilität in Lippstadt.

Bildquelle: Christian Motog – https://www.für-lippstadt.de

Klimaschutz im Schulterschluss

Klimaneutralität 2040, starke Partnerschaften und datenbasierte Strategien – das Klimanetzwerk Lippstadt geht den nächsten konsequenten Schritt. Im Rahmen einer intensiven Strategietagung traf sich das Kernteam mit der bundesweit aktiven Initiative LocalZero, um die Zusammenarbeit auf ein neues Level zu heben. Das Ziel ist klar: Lippstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 wirkungsvoll begleiten.

Was bei diesem Treffen deutlich wurde: Das Klimanetzwerk Lippstadt professionalisiert seine Arbeit spürbar – strukturiert, strategisch und mit einem starken Partner an der Seite.


Klimaneutralität 2040: Gemeinsam mehr erreichen

Sowohl das Klimanetzwerk Lippstadt als auch LocalZero verfolgen ein gemeinsames Ziel: Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität fundiert und praxisnah zu unterstützen.

Die Strategietagung zeigte eindrucksvoll, wie gut sich lokale Verankerung und externe Expertise ergänzen. Während das Klimanetzwerk tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt ist, bringt LocalZero umfassende Erfahrung, bundesweite Vergleichsdaten und fachliche Expertise ein.

Das Ergebnis: Mehr Schlagkraft für den Klimaschutz in Lippstadt.


Vier Synergiefelder für mehr Wirkung im Klimaschutz

In dem konstruktiven und motivierenden Austausch wurden vier zentrale Bereiche identifiziert, in denen die Zusammenarbeit besonders großes Potenzial entfaltet:

1. Daten- und Analysearbeit: Klimaschutz auf belastbarer Grundlage

Ein zentrales Thema war die datenbasierte Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen. Besonders spannend: die Gegenüberstellung der Maßnahmensteckbriefe des Klimanetzwerks mit den Top-Maßnahmen von LocalZero.

Welche Maßnahmen bringen tatsächlich die effektivsten CO₂-Reduktionen?
Welche Strategien haben sich andernorts bewährt?

„Bei diesen Themen eröffnen sich für uns effektivere Methoden und Daten, die unsere zukünftigen Forderungen auf eine noch bessere Datenbasis stellen“, betont Sprecherin Anke Victor.

Damit wird klar: Das Klimanetzwerk argumentiert künftig noch fundierter, faktenbasierter und strategischer – ein deutlicher Schritt in Richtung Professionalisierung.


2. Bürgerbeteiligung und Aktivierung: Klimaschutz wird gemeinschaftlich

Klimaschutz lebt vom Mitmachen. Die Zusammenarbeit mit LocalZero eröffnet neue Ansätze zur Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern sowie zur strukturierten Beteiligung.

Ein gelungenes Beispiel ist der „Tag des offenen Heizungskellers“ im vergangenen Herbst. Über 60 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer informierten sich vor Ort über klimafreundliche Heizlösungen. Diese erste Kooperation zeigte bereits, wie erfolgreich gebündelte Kompetenzen wirken können.


3. Projektentwicklung und Finanzierung: Vom Konzept zur Umsetzung

Klimaschutz braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch tragfähige Projekte und solide Finanzierungskonzepte. Hier bringt LocalZero zusätzliche Expertise ein – etwa bei der strategischen Planung von Maßnahmen oder bei der Identifikation von Fördermöglichkeiten.

Das Klimanetzwerk Lippstadt erweitert damit sein Kompetenzprofil deutlich: von der engagierten Initiative hin zum strategisch arbeitenden Partner für konkrete Umsetzungsprojekte.


4. Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit: Wissen multiplizieren

Auch im Bereich Bildung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit entstehen neue Möglichkeiten. Klimaschutzwissen soll noch gezielter vermittelt und verständlich aufbereitet werden – faktenbasiert, lösungsorientiert und motivierend.

Gleichzeitig lädt LocalZero das Klimanetzwerk ein, gemeinsam am bundesweiten Angebot weiterzuarbeiten – etwa in den Bereichen Netzwerkmanagement und Energiethemen. Das unterstreicht: Das Klimanetzwerk Lippstadt wird zunehmend auch überregional als kompetenter Akteur wahrgenommen.


Lokale Stärke trifft externe Expertise

Das Treffen machte deutlich: Durch die Verbindung von lokaler Kompetenz und externer Fachunterstützung gewinnt der Klimaschutz in Lippstadt spürbar an Dynamik.

Mit klar definierten Ansprechpartnern – künftig ist Lena Daccache erste Ansprechpartnerin für LocalZero – werden die Prozesse noch strukturierter und effizienter gestaltet.


Klimanetzwerk Lippstadt: Vom Engagement zur strategischen Kraft

Die Strategietagung markiert einen Meilenstein. Das Klimanetzwerk Lippstadt entwickelt sich sichtbar weiter:

  • stärkere Datenorientierung
  • klarere strategische Ausrichtung
  • professionelle Projektentwicklung
  • strukturierte Kooperation auf Bundesebene

Der Schulterschluss mit LocalZero zeigt: Das Klimanetzwerk ist bereit für die nächste Stufe der Professionalität.

Lippstadt profitiert davon – mit mehr Expertise, mehr Wirkung und einem klaren Kurs Richtung Klimaneutralität 2040.

Der Klimaschutz in Lippstadt ist damit nicht nur engagiert, sondern strategisch aufgestellt wie nie zuvor.

Luisa Neubauer kommt nach Lippstadt

Am 08.Mai 2026 kommt Luisa Neubauer nach Lippstadt ins Stadttheater und zwar im Format: Im Gespräch mit Michael Göring. Die Veranstaltung beginnt aufgrund des Altstadtlaufs erst um 20:00 Uhr.

Ihr neuestes Buch: Was wäre, wenn wir mutig sind? ist der Aufhänger für diese Veranstaltung.

Luisa Neubauer kämpft für unseren Planeten.

Als Führende Persönlichkeit hinter Fridays for Future warnt die 29 jährige unermüdlich vor Stagnation im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

„Wir können der Klimakrise nicht ausweichen! Wir müssen handeln!“

Die von ihr initiierten und unterstützten Aktionen treffen in der Bevölkerung auf Zustimmung wie auch auf Unverständnis und Ablehnung.

Welche Wege zeigt Luisa Neubauer auf, wie stellt sie sich der Kritik, was ist die Zukunft von Fridays for Future, wie retten wir unseren einzigen Lebensort, die Erde?

Das Klimanetzwerk wird mit vielen Vertretern vor Ort sein. Es gibt noch Karten über Vibus.

Wir freuen uns auf Luisa.

Hier gibt es das Video der Veranstaltung.

https://www.youtube.com/embed/U04ZT7ypL6k?si=un_xPwgMBsVHHj-D&start=15



Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2025-04-29-Luisa_Neubauer-Maischberger-2989.jpg

Carsharing für Lippstadt

Vom „unmöglich“ zum Modellprojekt

Carsharing in Lippstadt? Noch vor wenigen Jahren galt das als aussichtslos. Zu kleinstädtisch, zu autozentriert, zu wenig Nachfrage – so lauteten die gängigen Vorurteile. Doch heute steht fest: Carsharing kommt nach Lippstadt. Im Sommer 2025 hat der Rat der Stadt das Projekt beschlossen und das nötige Budget freigegeben. Ein Erfolg, der ohne das Klimanetzwerk Lippstadt kaum denkbar gewesen wäre.

Das Klimanetzwerk als Motor der Veränderung

Bereits 2024 nahm das Klimanetzwerk Lippstadt das Thema nachhaltige Mobilität gezielt in den Fokus. Ein eigenes Projektteam wurde gegründet, um das Thema Carsharing fachlich fundiert und praxisnah zu bearbeiten. Unter der Leitung von Elke Leonhard Brendel wurden Chancen, Risiken und Umsetzungsmöglichkeiten intensiv analysiert.

Parallel dazu brachte sich das Klimanetzwerk aktiv in Workshops des Kreises Soest ein, der ebenfalls an einem Carsharing-Konzept für Lippstadt arbeitete. Ziel war es, den Prozess nicht nur kritisch zu begleiten, sondern konstruktiv zu unterstützen – immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.

Bürgerumfrage und WandelBar: Der Wendepunkt

Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Erfolg war die umfangreiche Bürgerumfrage des Klimanetzwerkes. Sie zeigte klar: Das Interesse an Carsharing in Lippstadt ist vorhanden. Besonders Menschen, die selten ein Auto benötigen oder bewusst auf einen Zweitwagen verzichten möchten, sehen im Teilen von Fahrzeugen eine echte Alternative.

Ergänzt wurde die Umfrage durch eine gut besuchte Informations- und Diskussionsveranstaltung in der WandelBar. Dort kamen Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Politik und Fachleute zusammen. Skepsis wurde offen angesprochen, Fragen ehrlich beantwortet und Erfahrungen aus anderen Städten vorgestellt. Aus Vorbehalten wurde Neugier – und aus Neugier Zustimmung.

Warum Carsharing sinnvoll ist

Ein Privat-Pkw wird im Durchschnitt nur etwa eine Stunde am Tag genutzt – die restliche Zeit steht er ungenutzt herum. Genau hier setzt Carsharing an. Ein gemeinsam genutztes Fahrzeug kann bis zu 20 private Autos ersetzen. Das spart Platz, reduziert Verkehr, senkt CO₂-Emissionen und entlastet die Stadt.

In vielen Großstädten ist Carsharing längst etabliert. Doch auch kleinere Städte wie Lippstadt können davon profitieren – vorausgesetzt, das Angebot ist gut geplant und nah an den Bedürfnissen der Menschen.

Der politische Durchbruch im Sommer 2025

Der Einsatz des Klimanetzwerkes zeigte Wirkung: Im Sommer 2025 stimmte der Rat der Stadt Lippstadt dem Carsharing-Projekt zu und stellte das Budget bereit. Insgesamt sollen zehn Fahrzeuge an sieben Standorten im Stadtgebiet angeboten werden – darunter Verbrenner und Elektroautos in unterschiedlichen Fahrzeugklassen.

Das Projekt wird mit rund 195.000 Euro staatlich gefördert. Der Start des Vergabeverfahrens ist für Januar 2026 geplant, ab Herbst 2026 sollen die ersten Carsharing-Autos in Lippstadt unterwegs sein.

Auch Bürgermeister und Verwaltung würdigten das Engagement des Klimanetzwerkes ausdrücklich und bedankten sich öffentlich für das beharrliche Vorantreiben des Projekts.

Ein Erfolg – und kein Endpunkt

Für das Klimanetzwerk ist der Ratsbeschluss ein wichtiger Meilenstein, aber kein Abschluss. Das Netzwerk wird den Prozess weiter begleiten – von der Auswahl des Anbieters bis zur Nutzung im Alltag. Denn der eigentliche Erfolg zeigt sich erst dann, wenn die Lippstädterinnen und Lippstädter das Angebot annehmen und nutzen.

Die Geschichte des Carsharings in Lippstadt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Politik gemeinsam an einer Idee arbeiten. Aus einer vermeintlich unrealistischen Vision ist ein konkretes Zukunftsprojekt entstanden – für mehr Lebensqualität, weniger Verkehr und eine klimafreundlichere Stadt.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit – VHS Vorträge

Im neuen Katalog der VHS Lippstadt und Umgebung gibt es mittlerweile eine ganze Rubrik zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns sehr, dass die VHS hier mit uns auf einer Welle schwimmt und uns bei unserer Bildungsarbeit unterstützt.
Lippstadt will bis 2040 klimaneutral sein. Bildung ist eine zentrale Stellschraube für diesen Prozess.

Hier eine Übersicht der Vorträge und ein Link zum Anmeldeportal:

Im Projekt „vhs goes green 2“ setzen sieben Landesverbände und 36 vhs in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgas-Emissionen um und sparen 10 % ihrer Ausgangsemissionen ein. Dafür wird ein Leitfaden zum klimaschonenden Handeln in den Einrichtungen umgesetzt, ein digitaler Selbstlernkurs entwickelt und das Thema Klimaschutz langfristig bei den Akteuren verankert. Durch die Verankerung klimaschonenden Handelns auf der Organisationsebene und die Sensibilisierung bzw. Einbeziehung der Mitarbeiter*innen leisten die Einrichtungen ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft.

VHS goes green und nimmt die Lippstädter Bevölkerung kostenlos mit.

Um auch interessierte Bürger*innen zum Thema klimaschonendes Handeln miteinzubeziehen, wurde eine neue bundesweite Webinar-Reihe entwickelt, die kostenlos von allen Volkshochschulen in ihr Programm aufgenommen werden kann: Die Reihe „Klima und Wir“: Klimaschutzwissen für alle! läuft von Oktober 2025 bis April 2026 und hat zum Ziel, Teilnehmer*innen niedrigschwellig über klimarelevante Themen zu informieren und zu sensibilisieren, um zu klimafreundlichem Handeln anzuregen. In monatlichem Rhythmus zeigen renommierte Expert*innen, wie der Klimawandel unser Leben prägt – von Gesundheit bis Konsum, von Mobilität bis Digitalisierung –, geben praktische Tipps für nachhaltiges Handeln und laden alle Interessierten zum aktiven Austausch ein.

Wärmepumpen live erleben beim „Tag des offenen Heizungskellers“ 

Unter dem Motto „Tag des offenen Heizungskellers“ laden Greenpeace , Local Zero und das Klimanetzwerk Lippstadt am 15.11. interessierte Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ein, sich aus erster Hand über den Einsatz von Wärmepumpen zu informieren. Mehrere Lippstädter Eigenheimbesitzer öffnen dafür ihre Keller und zeigen ihre installierten Anlagen, die zum Teil auch durch den Strom aus der eigenen PV-Anlage betrieben werden.

Zu Gast in Lippstädter Kellern

Besonders für Menschen, die Zweifel haben, ob die Technologie auch in ihrem Gebäude funktioniert, bietet sich hier eine gute Gelegenheit, den Betrieb von Wärmepumpen live zu erleben: Alle Häuser, die besucht werden, stammen aus den vergangenen 50 Jahren. Die Teilnehmenden können sich über Technik, Kosten und Erfahrungen direkt bei den Eigentümern informieren und offene Fragen klären. Nach der Anmeldung erhalten Interessierte die benötigten Informationen zu den teilnehmenden Immobilien.

Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Aktion von Klima- und Umweltgruppen. In diesem Rahmen freuen sich Greenpeace und weitere beteiligte Organisationen über alle, die sich vorab oder auch später bei ihnen zum Thema Wärmepumpe informieren.

Melden Sie sich an!

Anmeldung bitte bis zum 13.11. unter diesem Link  hier